weddingtours GmbH
Wedding-Tours GmbH
Werftstraße 27
40549 Düsseldorf
E-Mail: info@weddingtours.de
Unsere Bewertung |
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Fazit | Unsere Erfahrungen zeigen, dass sie tolle Reisen im Angebot haben, jedoch spätestens wenn es um Kritik geht, ist es aus; die Tour war toll, nochmals weddingtours? eher nein |
Größtes Lob | Das Hotel in Bali |
Größter Faux-Pax | Die "vermittelte" Tour auf die Komodo-Inseln: Erst, unserer Meinung nach, ungenügend informieren und danach hinter der Rechtsabteilung verschanzen... sehr schade |
Unsere Erfahrungen
Zunächst mal vorweg, die Flitterwochen auf Bali waren ein Traum, jedoch gibt es auch Punkte, die man kritisch betrachten sollte. Aber von vorne.
Der wiederholte Besucher weiß, dass wir die weddingtours auf der Hochzeitsmesse unter dem Funkturm in Berlin entdeckt haben. Dort wurden wir über verschiedene Reisen beraten, jedoch zeigte sich sehr schnell unser Traumziel - Bali. Nach einigen weiteren verlockenden Schwärmereien der Verkaufsmitarbeiter (von denen sich später leider etwas als falsch herausstellten) und einem überzeugenden 20%-Messerabatt hatten wir uns entschieden.
Jetzt musste das ganze nur noch bezahlt werden, aber auch da fanden wir mit weddingtours eine Lösung, eine 0%-Finanzierung über eine Laufzeit unserer Wahl.
Im Anschluss hieß es dann erstmal laaaaange warten, immerhin hatten wir knapp 10 Monate vor Reisebeginn gebucht. Aber diese Zeit wurde uns durch regelmäßigen Kontakt mit dem Veranstalter versüßt, der uns immer wieder mit Informationen über die Entwicklung der Reise und ähnlichem versorgte.
Während dieser Zeit keimte dann auch der Gedanke in uns auf "wenn wir schonmal in Indonesien sind, dann ist doch auch Komodo und seine Warane nicht weit". Also zum Telefon gegriffen und gesagt "wir wollen nach Komodo" und die weddingtours hat für uns eine Tour rausgesucht und alles für uns geklärt. Einzig die Bezahlung mussten wir selber machen, da es hieß "sie vermitteln das ja nur, darum müssen wir das direkt bezahlen". Also ok, Ausflug per Visa bezahlt.
Eine Woche vorher erhalten wir dann umfangreiche Reiseunterlagen wo eigentlich alles drinne steht was auch nur im Ansatz wichtig für die Reise ist. So dachten wir zumindest.
Es geht los... nach einem langen aber angenehmen Flug mit der Singapore Airline erreichen wir Denpasar, den Flughafen von Bali. Freude kommt auf, jetzt kann es ja los gehen. Uns war ja auch versichert worden, dass wir abgeholt würden und alles ganz einfach ist. Also Ausschau gehalten, wo denn auf einem der x hochgehaltenen Zettel unser Name steht, damit wie wir feststellten jemand uns mit der Einreise nach Bali hilft; lauter Zeugs ausfüllen und für 50$ nen Visa kaufen. Aber auf keinem Schild stand unserer Name, in unseren Reiseunterlagen stand auch nix, also gut, dann eben alleine Einreisen, man ist ja zum Glück umfassend der englischen Sprache mächtig. Zum Glück hatten wir ja auch schon nen paar US-Dollar dabei. Nur Gott selbst weiß, wie umständlich es ohne US-Dollar geworden wäre. (Später wurden wir dann von der Rechtsabteilung der weddingtours darauf hingewiesen, dass ja auf unserem Vertrag steht, wir sollen uns selbst über die Einreise informieren, ok - über jede Kleinigkeit stand was in unseren Reiseunterlagen, aber DAS mussten wir nun selbst rausfinden...) OK... Einreise erfolgreich... wir sind drin im Land unserer Flitterwochen... vor dem Flughafen dann auch endlich unserer Abholer, der kurz zum Telefon greift und schon steigen wir in eine klimatisierte Limosine und mit allem erdenklichen Luxus... der Urlaub kann beginnen.
Nach traumhaften Tagen und unvergesslichen Impressionen geht es dann auf zum "vielleicht größten Abenteuer [unseres] Lebens" (Zitat aus unseren Reiseunterlagen) es geht nach Komodo. Ab in den Flieger und in knapp einer Stunde sind wir in Labuhan Bajo dem Flughafen wo wir in ein Boot wechseln um die Inseln zu erkunden. Vor dem Flughafen wartet unser Guide und los gehts. Dann der erste Schock, das Boot betreten wir über eine Planke, wie man sie aus jedem Piratenfilm kennt, aber ok, Abenteuer muss sein und schon sind wir auf dem Kahn, ja man kann es wirklich nur so nennen; kein Klo (es sei denn man nennt das Loch im Boden, das sie da hatten ein Klo), keine Gelegenheit sich auch nur die Finger zu waschen. Außerdem sind wir, ohne es vorher gewusst zu haben, für die nächsten 2 Tage mit 3 wildfremden Männern alleine unterwegs auf dem Indischen Ozean. Der nächste Kracher kommt direkt, es gibt natürlich auch keine Privatsphäre auf diesem Boot, nein wir schlafen auf Deck auf Matratzen. Was soll ich jetzt als Krönung beschreiben, die Angst um meine Frau als dann bei Sonnenuntergang auch noch 2 weitere Personen an Board kamen ohne dass wir den Grund dafür wussten (es waren Fischer die uns was verkaufen wollten) oder die Kakerlaken, die mir nachts über die Hände laufen und den Bremsen und Moskitos, die mich quälen noch Gesellschaft leisten... naja wir haben es ja überstanden.
Unabhängig von den beschriebenen Zuständen möchten wir die Eindrücke, die wir auf den Komodo-Inseln erleben durften, für nichts auf der Welt tauschen.
Nachdem wir zurück warem im Hotel und dort noch weitere Tage des reinen Luxus genießen konnten, immerhin hatte uns die weddingtours in 5 Sterne Hotel vermittelt, ging es zurück nach Hause... leider.
Zu hause - die Koffer bereits ausgepackt - reflektiert man natürlich (diverse) mal(e) diesen Traumtrip und kommt nicht drumhin die erläuterten Mängel dem Veranstalter zumindest mitteilen zu wollen. Gesagt getan, angerufen (vorher ging ja auch alles per Telefon) und erstmal das Herz erleichtert - Ergebnis war: "Ich höre mir das jetzt erstmal an, brauche das dann aber nochmal schriftlich." - OK, daran soll es nun wirklich nicht scheitern, alles nochmals sachlich dargelegt und um Stellungnahme gebeten. Eine Woche später kommt auch Antwort, von der Rechtsabteilung der Weddingtours, die im Wesentlichen sagt, dass Sie ja an nix Schuld sind, die Informationen zwecks der Einreise hätten wir laut Vertrag ja selbst einholen müssen und auch sonst waren sie ja nur Vermittler und können daher gar nichts für die Tour machen.
Auf einmal sind es als wir, die sich mit dem indonesischen Reiseveranstalter der Tour ärgern müssen und wir erhalten nichtmal Zugang zu den Korrespondenzen, die die weddingtours mit ihm hatte. Wie soll ich einem Menschen, mit dem ich niemals Kontakt hatte (eine VISA-Zahlung würde ich nicht Kontakt nennen), mangelnde Kommunikation und das vorenthalten von Informationen vorwerfen, wenn ich gar nicht erfahre, was er der weddingtours mitgeteilt hat und was nicht... sehr schade sowas...
P.s. Es gab übrigens auch bessere Touren nach Komodo, auf größeren Booten mit mehreren Paaren und hygienischen Einrichtungen, sicherlich hätten diese mehr Geld gekostet, aber die Entscheidung darüber hatten wir niemals, denn uns wurde nur eine Tour angeboten.






